Erzbistum Paderborn
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168. Jahrgang, Stück 13Paderborn, den 16. Dezember 2025
Dokumente des Erzbischofs
Nr. 152Wort des Erzbischofs zum Ersten Adventssonntag 2025
WIR WOLLEN MEHR
MEHR: GLAUBEN. MEHR: GEMEINSAM. MEHR: GESTALTEN.
Junge Menschen wollen mehr
„Ich will mehr!“ Das sagen mir Jugendliche, wenn es um ihren Glauben geht. Sie erzählen, warum sie sich in der Kirche engagieren: Sie wollen mehr Gemeinschaft mit anderen jungen Menschen, die wie sie selbst auch glauben. Sie wollen mehr Unterstützung, Gott konkret im Leben entdecken zu können. Sie wollen mehr Liturgie, die sie emotional berührt. Junge Menschen haben Ideale, warum sie sich zum Beispiel in Jugendverbänden engagieren: Sie wollen sich einsetzen für mehr Gerechtigkeit, für mehr Beteiligung, für mehr Nachhaltigkeit. Sie erwarten, dass sich die Kirche mehr caritativ-sozial engagiert, für Nachhaltigkeit einsetzt und dass sie den gesellschaftlichen Diskurs stärker mitgestaltet. Jugendliche formulieren Erwartungen, wenn sie über ihre Berufung als Getaufte nachdenken: Sie suchen nach mehr Sinn in ihrem Leben. Sie suchen nach mehr Erfahrung, wie Gott das Leben verändern kann. Sie suchen auch nach mehr Glaubwürdigkeit ihrer Kirche.
Aber nicht nur junge Menschen wollen mehr. Bei meinen Gesprächen vor Ort erlebe ich: In allen Generationen unserer Kirche gibt es diese Suche nach mehr: bei der jungen Familie anders als beim Single, mitten im Berufsleben anders als im Alter. Aber über alle Generationen hinweg verbindet uns dieser Durst nach mehr. Diese Sehnsucht. Diese Erwartung. Das ist Advent: erwartungsvolle Suche nach Jesus Christus!
Die Realität ist eine andere
Doch ein Faktencheck zeigt etwas anderes. Man sehnt sich nach „mehr“, erlebt aber „weniger“: immer weniger, die den Glauben mit uns teilen; immer weniger, die sich engagieren für das Gemeinsame; immer weniger Hauptberufliche und Ehrenamtliche in der Seelsorge; immer weniger Präsenz in der Fläche; immer weniger Gottesdienstbesuche; immer weniger junge Menschen. Wo führt das hin?
Das hat Folgen: Die einen wollen diese Realität nicht wahrhaben und sagen einfach: „Weiter so, bis es halt nicht mehr geht.“ Die anderen sind frustriert und geben der Zukunft keine Chance. Wieder andere sehen deutlich, was sich ändern muss, sind aber verunsichert, wie es konkret gehen kann.
Wie packen wir es an?
Das kann ich gut verstehen. Auch ich denke oft: Wie gelingt es, dass die bevorstehenden Veränderungen in unserem Erzbistum tatsächlich zu einem guten Weg in die Zukunft werden? Mich treibt die Frage um: Was ist unsere Aufgabe heute, damit unsere Kinder und Enkelkinder und die Menschen späterer Jahrzehnte unser Erzbistum Paderborn als eine lebendige Ortskirche erleben? Welche Weichen müssen wir deshalb heute dafür stellen?
Wir brauchen ein gemeinsames Bild, eine Vision davon, wohin wir uns entwickeln wollen: Woran halten wir fest, und was lassen wir zurück? Und wie verändern wir etwas Wertvolles, damit wir es bewahren können? An einem solchen gemeinsamen Bild werden wir in der kommenden Zeit konkret arbeiten.
Die Grenzen der neuen Seelsorgeräume werden im Frühjahr festgelegt. Aus allen Dekanaten gibt es dazu bereits gute Vorschläge. Nach dieser Festlegung gehen wir einen Schritt weiter. In den neuen Seelsorgeräumen soll mit möglichst vielen Engagierten gefragt werden: Wie wird sich das künftige kirchliche Leben vor Ort ganz konkret entwickeln können? Wir springen nicht von heute auf morgen in diese neue Wirklichkeit. Deshalb müssen wir Lösungen finden, wie der Weg dahin aussehen kann. Schon jetzt erlebe ich: Die Vorstellung „Es wird immer weniger!“ gibt den Ton an. Das aber provoziert Verlustängste und macht eng. Es entsteht Konkurrenz aus Angst, bei den Veränderungen zu kurz zu kommen.
Wenn aber die Angst vor dem „immer weniger“ den Ton angibt, wird Zukunft nicht gelingen! Ich möchte Sie ermutigen: Suchen wir bewusst und entschieden nach „mehr“! Im „Weniger“ kann ein „Mehr“ entdeckt werden! Wir müssen einen Mehrwert in den Veränderungen erkennen können, damit wir es anpacken!
Ein geistlicher Weg – ein neuer Ruf
Das ist für mich weder naives Mutmachwort noch Durchhalteparole! Ganz und gar nicht: Ich will mehr als nur „kirchliche Organisationsentwicklung“. Mehr als nur Struktur. Das sind für mich nur Methoden und Hilfsmittel, kein Selbstzweck. Ich will mit Ihnen einen geistlichen Weg gehen. Ich frage mich: Wie sieht eine geistliche Grundhaltung aus, in der wir diese Veränderungen anpacken sollen? Ich bin überzeugt: Unsere Situation ist kein unabwendbares Schicksal. Ich glaube: Jetzt ist es Zeit, sich in der Jüngerschaft Jesu neu rufen zu lassen. Die Aufgaben früherer Generationen waren andere als die unserer Generation heute. Die Sendung bleibt die gleiche. Die Bibel erzählt davon, dass Gott sein Volk immer und immer wieder von Neuem ruft.
Zum Beispiel Petrus
Altes hinter sich lassen, Lähmungen aufbrechen, Ängste und Vorbehalte ernst nehmen. Es ist notwendig, dass wir uns ausstrecken nach einem Ziel, das vor uns liegt. Dazu fällt mir als exemplarische biblische Gestalt Petrus ein. Er fasziniert mich.
Am See von Genezareth geht er seiner Arbeit nach (Mt 4,18-22). Das ist sein gewohnter Alltag. Da kommt Jesus vorbei, ruft ihn und sagt: „Ich habe etwas Neues für dich. Du bist nicht mehr Fischer, Du sollst Menschenfischer sein.“ (Mt 4,19)
Petrus lässt sich davon treffen. Er erkennt, dass da etwas Größeres ist, für das es sich lohnt, sogar seine bisherige Existenz aufzugeben. Auch wenn noch nicht klar ist, wohin es geht und wie es werden wird: Petrus folgt Jesus nach – er lässt Gewohntes zurück für etwas Größeres, für „mehr“!
Eine weitere Szene fällt mir ein: Jesus kommt über das Wasser auf die Jünger im Boot zu (Mt 14,22-33). Petrus steigt aus dem Boot, will über das Wasser Jesus entgegengehen. Aber immer, wenn er nur auf das Wasser und auf sich selbst schaut, bekommt er Angst und droht unterzugehen. Jesus zieht ihn herauf und sagt: „Du Zauderer! Vertrau doch, dass du durch mich Möglichkeiten hast, die du aus dir selbst heraus nie hättest!“ Gott hat mehr Möglichkeiten, als wir uns selbst zutrauen.
Besonders berührt mich aber die Szene am See von Tiberias (Joh 21,1-23). Es ist Nacht. Leere Netze. Erfolglosigkeit. Trotz Mühen, trotz Anstrengung geht es nicht weiter. Ein Mann kommt unerkannt ans Ufer und sagt: „Fahrt noch einmal hinaus. Probiert es noch einmal, macht das, was ihr könnt – aber auf neue, andere Art und Weise.“ Dieses Wort gilt auch uns. Die Jünger werfen das Netz auf der anderen Seite aus, und es ist voller Fische. In diesem Augenblick erkennt Petrus: Es ist Jesus. Und er springt ins Wasser und schwimmt ans Ufer. Dort hat Jesus ein Mahl bereitet. Und er fragt Petrus: „Liebst du mich?“ Dreimal fragt er das. Dreimal antwortet Petrus: „Ja, ich liebe dich.“ Und dreimal die Antwort Jesu: „Komm, weide meine Schafe!“ Das meint: „Lass dich rufen – in einer neuen Weise auf einen neuen Weg!“
Es folgt kein leichter, aber ein wichtiger Satz Jesu: „Früher konntest du dich selbst gürten und die Wege gehen, wohin du wolltest. Heute gürtet dich ein anderer, und du wirst auf Wegen geführt, die du selbst nicht gesucht hast.“ Ist das vielleicht auch unsere Situation im Erzbistum? Sind auch wir gehalten, Schritte und Wege zu gehen, die wir von uns selbst aus nie gesucht hätten? Aber wenn wir uns wirklich nach Jesus ausrichten, wenn wir in dieser geistlichen Haltung miteinander im Gespräch sind und gemeinsam fragen: „Was ist unser Weg, Gott, den du mit deiner Kirche vorhast?“ – dann werden wir vielleicht auf Wegen geführt, die wir so von uns aus nicht wählen würden, die aber ein Weg in die Zukunft sind.
Was braucht es?
Ich möchte Sie ermutigen, sich zu fragen: Was braucht es eigentlich, um so miteinander im Gespräch zu sein, dass man gemeinsam entdecken kann: „Wohin willst du uns führen, Jesus?“ Was braucht es, dass man Ideen sammelt und von anderen hört und erfahren kann, was an gutem Neuen schon jetzt auf den Weg gebracht wurde? Keiner muss das Rad neu erfinden. Wir können so viel voneinander lernen.
Nicht „mehr oder weniger“, sondern: „weniger und mehr“
Liebe im Ehrenamt Engagierte, liebe Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter – Schwestern und Brüder: Jesus auf dem Weg folgen heißt, sich neu rufen zu lassen und zu fragen: nicht: Was will ich?, sondern: Was willst du, Herr?
Wie Petrus sollen auch wir uns im Erzbistum Paderborn in der Weise neu rufen lassen, dass wir manches Gewohnte hinter uns lassen können, um in neuer Weise unserer Sendung mehr gerecht zu werden. Und was wäre diese Sendung? Unsere immer gleiche Aufgabe als Kirche ist es, so nah bei den Menschen zu sein, dass wir – wo immer es möglich ist – Gott ins Spiel bringen können: den Gott Jesu Christi, seine Vision vom Reich Gottes und sein Evangelium. Was also dient in Zukunft – je mehr – dieser Vision vom Reich Gottes? Diesem Evangelium? Wie werden wir missionarischer, und wie kommt heute durch uns Gott – je mehr – ins Spiel?
Konkret vor Ort, in den künftigen Seelsorgeräumen, soll von dieser Vision her ein konkretes Bild des kirchlichen Lebens entwickelt werden. Im Ruhrgebiet gewiss anders als im Sauerland und in Lippe. Ich will Ihnen von meiner Seite aus ein paar Leitgedanken mitgeben, die mir wichtig erscheinen und über die wir ins Gespräch kommen können:
- Wir werden künftig an weniger Orten regelmäßig Eucharistie feiern, dafür aber mit mehr Möglichkeiten, an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten Eucharistie als echten „Kristallisations- und Höhepunkt“ des kirchlichen Lebens zu gestalten (vgl. Lumen gentium 11).
Mit mehr geistlicher Strahlkraft und mit mehr Qualität – konzentrierter, lebendiger und intensiver durch mehr Feierlichkeit, mehr Mitfeiernde, mehr musikalische Möglichkeiten, mehr liturgische Dienste. - Wenn wir an weniger Orten Eucharistie feiern, dann braucht es aber mehr Vielfalt anderer gottesdienstlicher Feiern an vielen Orten – nicht als „billigen Ersatz“, sondern als Ausdruck des gottesdienstlichen Reichtums unserer Kirche und näher an der Lebenswirklichkeit und auch der Sprache der Menschen.
- Künftig gibt es wahrscheinlich auch weniger kirchliche Einrichtungen. Umso wichtiger ist deren Einbindung in ein Gesamtkonzept von Pastoral statt fragmentierter oder isolierter Einzelstrukturen. Weniger Einrichtungen können mit mehr Ressourcen besser profilierte Orte kirchlichen Lebens sein, an denen ausdrücklich Gott ins Spiel kommt.
- Es wird deutlich weniger Hauptberufliche geben, zugleich aber mehr Fokus auf bestimmte Aufgaben. Nicht mehr alle müssen für alles da sein; arbeitsteilige Konzentration und Vertiefung werden möglich. Dafür braucht es ehrlichen Respekt für unterschiedliche Charismen, stärkere Vernetzung als bisher und geteilte Verantwortung auf allen Ebenen: weniger Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer, mehr Dienstgemeinschaft. Das heißt aber natürlich nicht, dass es nicht auf die Verantwortung und den Einsatz aller ankommt.
- Wir werden möglicherweise weniger Ehrenamtliche haben. Darum braucht es mehr Fokus auf Charismenorientierung, mehr eigenverantwortliche Gestaltungsmöglichkeiten und neue Formen des Ehrenamts. Professionelle Unterstützung und administrative Entlastung sollen das Ehrenamt stärken. Ich erhoffe mir Ehrenamtsengagement nicht als Lückenbüßer, sondern als Glaubenszeugnis und lebendigen Ausdruck unserer Taufberufung.
- Wir werden weniger institutionalisierte Angebote sichern können, fördern dafür aber missionarische Initiativen gemeinschaftlichen Lebens: kleine, lebendige Zellen vor Ort – nah am Leben, vielfältig und getragen von Menschen, die für ihre Aufgabe brennen.
- Wir werden künftig weniger Ressourcen zur Verfügung haben, manches wird deshalb weniger aufwendig sein müssen. Darin liegt aber auch die Chance, mehr Freiheit zu gewinnen, sich auf weniger zu konzentrieren, Dinge auszuprobieren und auch wieder sein lassen zu können.
- Wir werden künftig nicht mehr überall die gewohnte räumliche Nähe sicherstellen können, aber hoffentlich mehr personale Nähe und Beziehung der Getauften untereinander. Nähe zu den Menschen wird auch durch die Art und Weise unserer Sprache und die Themen in unserer Verkündigung ermöglicht. Denn für die Menschen gilt: „Nur wenn du mich verstehst und ich dich, kann ich dir glauben!“ Wir wollen uns nicht mit der „kleinen Herde“ zufriedengeben, wir wollen mehr Menschen erreichen in aller Freiheit, wie sie sich dann zu uns verhalten.
- Wir werden weniger Gebäude besitzen. Doch Raum bleibt wichtig. Die verbleibenden Gebäude sollen mehr, intensiver und vielfältiger genutzt werden. Sie sollen offen für die Menschen sein. Leitfragen sind: Welche Gebäude stärken unsere kirchliche Präsenz? Welche Rolle spielen Kirchen als Identitätsmarker – besonders im ländlichen Raum? Wie gelingt vielfältige Nutzung ohne Verlust des Sakralen? Ein aktuelles Projekt zeigt Wege: Ein über hundert Jahre alter Kirchenraum wird verkleinert, bleibt aber liturgisch erhalten, während im Kirchenraum zugleich neue Nutzungsräume entstehen. Bestehendes verkleinern, Neues ermöglichen – ein Bild für unsere künftigen Seelsorgeräume.
Glauben – gemeinsam – gestalten
Ich wünsche mir, dass wir uns als Kirche von Paderborn von diesem „weniger, weniger, weniger“ – was ja zweifellos auch unsere Situation ist – nicht lähmen lassen. Natürlich nehme ich die Ängste und Bedenken sehr ernst. Trotzdem: Nehmen wir die Herausforderung an, in all- dem nach dem „Mehr“ zu suchen: mehr Glauben, mehr Nähe, mehr missionarische Dynamik, mehr Lebendigkeit. Nicht überall, aber dort, wo wir sind, konzentrierter und tiefer.
Darin steckt eine große Chance. Wie war das? Jesus bereitet Petrus am See von Tiberias in der Nacht, in der alles so aussichtslos erscheint, ein Mahl. Er ruft Petrus von Neuem. Ich will vertrauen: Auch heute wird dieser Jesus uns als Kirche von Paderborn einen Weg bereiten und eine Zukunft geben. Wir müssen uns nur rufen lassen. Folge mir nach! Glauben – gemeinsam – gestalten. Nicht weniger, sondern immer mehr!
Dr. Udo Markus Bentz
Erzbischof von Paderborn
Erzbischof von Paderborn
Nr. 153Beschluss der Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission
vom 9. Oktober 2025
#vom 9. Oktober 2025
Die Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes hat den nachfolgenden Beschluss gefasst:
Bemessungssatz der Weihnachtszuwendung und Jahressonderzahlung
A.
Beschlusstext:
- Änderung in Anmerkung 2 in den Anmerkungen zu Abschnitt XIV der Anlage 1 zu den AVR
- Die bisherige Anmerkung 2 wird wie folgt neu gefasst:„Anmerkung 2:
Wegen der Festschreibung der Weihnachtszuwendung beträgt abweichend von Absatz d Satz 1 der Bemessungssatz für die Weihnachtszuwendung 77,51 v. H.“ - Die bisherige (RK Ost) Anmerkung 2: der Anmerkungen zu Abschnitt XIV der Anlage 1 zu den AVR entfällt.
- Änderung in § 16 den Anlagen 31 und 32 zu den AVRDer bisherige Absatz 3 des § 16 der Anlagen 31 und 32 zu den AVR fällt weg.
- Änderung in § 15 der Anlage 33 zu den AVRDer bisherige Absatz 3 des § 15 der Anlage 33 zu den AVR fällt weg.
- InkrafttretenDie Änderungen treten zum 1. Januar 2026 in Kraft.
Paderborn, 1. Dezember 2025 | |
Der Erzbischof von Paderborn | |
L.S. | |
Erzbischof | |
Gz.: 5/1318.20/9/7-2025 | |
Nr. 154Beschluss der Kolping-KODA Diözesanverband Paderborn
vom 21. Oktober 2025
vom 21. Oktober 2025
Die Kommission zur Ordnung des Arbeitsrechts des Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn (Kolping-KODA) hat in ihrer Sitzung am 21. Oktober 2025 unter Verzicht auf sämtliche Frist- und Formvorschriften beschlossen:
#Die Arbeits- und Vergütungsrichtlinien Kolping Paderborn (AVR Kolping Paderborn) vom 2. Dezember 2010 (KA 2011, Nr. 22), zuletzt geändert mit Beschluss vom 28. Juli 2025 (KA 2025, Nr. 121), werden wie folgt geändert:
- 1)
- Die Anlage 10 wird wie folgt geändert:
- § 4 Absatz 2 wird folgender Satz 2 angefügt:„ 2 Soweit nicht besonders geregelt gelten für die Zuschläge sowie Bereitschaftsdienst- und Rufbereitschaftsentgelte die Regelungen, die bei dem Träger der praktischen Ausbildung für den Mitarbeiter in dem Beruf gelten, zu dem die Ausbildung erfolgt, entsprechend.“
- § 15 erhält folgende Fassung:§ 15 Jahressonderzahlung und Urlaubsgeld(1) Auszubildende haben Anspruch auf eine Jahressonderzahlung und Urlaubsgeld unter denselben Voraussetzungen wie die Mitarbeiter des Dienstgebers.(2) 1 Die Jahressonderzahlung wird mit dem für November zustehenden Entgelt ausgezahlt.
2 Auszubildende, die im unmittelbaren Anschluss an das Ausbildungsverhältnis von ihrem Dienstgeber in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden und am 1. Dezember noch in diesem Arbeitsverhältnis stehen, erhalten zusammen mit der anteiligen Jahressonderzahlung aus dem Arbeitsverhältnis eine anteilige Jahressonderzahlung aus dem Ausbildungsverhältnis. 3 Erfolgt die Übernahme im Laufe eines Kalendermonats, wird für diesen Monat nur die anteilige Jahressonderzahlung aus dem Arbeitsverhältnis gezahlt.
- 2)
- Die Änderungen treten zum 1. November 2025 in Kraft.
Paderborn, 10. November 2025 | |
Der Erzbischof von Paderborn | |
L.S. | |
Erzbischof | |
Gz.: 5/1318.20/6/5-2025 | |
Nr. 155Authentische Interpretation zur Wählbarkeit der Mitglieder gemäß § 3 Abs. 1 d) des Statuts für das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn
Angesichts der Veränderungen, die durch die Neufassung des Statuts für die pastoralen Gremien und Engagementformen in den Pastoralen Räumen des Erzbistums Paderborn (KA 2024, Nr. 160) in Kraft getreten sind,
sowie angesichts dessen, dass das Statut für das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn (KA 2005, Nr. 57; KA 2014, Nr. 59) derzeit überarbeitet wird, diese Überarbeitung aber noch nicht abgeschlossen ist,
werden hinsichtlich der Wahl von Mitgliedern gemäß § 3 Abs. 1 d) des Statuts des Diözesankomitees aus Gründen der Rechtssicherheit gemäß can. 16 CIC folgende Klarstellungen zur Auslegung des § 3 Abs. 3 des Statuts für das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn sowie des § 2 der Wahlordnung (KA 2008, Nr. 143) vorgenommen:
- Das aktive Wahlrecht wird in den Dekanaten durch jeweils eine Vertretung aus dem Vorstand der auf Ebene der Pastoralen Räume und der anderen territorialen Seelsorgeeinheiten (Pastoralverbünde sowie einzelne Pfarreien, die keinem Pastoralen Raum angehören) in diesem Dekanat errichteten Gremien (Rat der Pfarrei, Rat der Pfarreien, Pastoralverbundsrat) ausgeübt.Die Wahl dieser Vertretungen, die von Laien wahrgenommen werden müssen, erfolgt mit einfacher Mehrheit durch den Vorstand des sie jeweils entsendenden Gremiums.
- Das passive Wahlrecht besitzen die Personen, die zum Zeitpunkt der Wahl gewähltes Mitglied eines in einem der Pastoralen Räume und anderer territorialer Seelsorgeeinheiten dieses Dekanats errichteten Gremiums (Rat der Pfarrei, Rat der Pfarreien, Gemeinderat) sind.Eine zweimalige Wiederwahl ist möglich.
Gemäß can. 16 § 2 CIC sind diese Klarstellungen im Kirchlichen Amtsblatt zu promulgieren, sie treten mit ihrer Veröffentlichung in Kraft.
Paderborn, 25. November 2025 | |
Der Erzbischof von Paderborn | |
L.S. | |
Erzbischof | |
Gz.: EB/1122.18/2/3-2025 | |
Personalnachrichten
Nr. 156Personalchronik
Personalveränderungen Kleriker
Verfügungen des Erzbischofs |
Ernennungen
Dr. Hohmann, Rainer, Ordinariatsrat, Domvikar, unter Entpflichtung als Ständiger Vertreter der Leitung des Bereichs Pastorales Personal des Erzbischöflichen Generalvikariates und als Leiter der Abteilung Personalentwicklung im Bereich Pastorales Personal sowie unter Beibehaltung der sonstigen Aufgaben zum Leiter des Bereichs Pastorales Personal im Erzbischöflichen Generalvikariat im Modell der geteilten Leitung gemeinsam mit Herrn Oliver Lücke: 30.10./1.11.2025
Kendzorra, Stefan, Pastor, Leiter der Diözesanstelle Berufungspastoral im Erzbistum Paderborn, zum Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars sowie des Collegium Leoninum zu Paderborn: 22.7./1.9.2025
Dr. Menke-Peitzmeyer, Michael, Msgr., Domkapitular, Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars sowie des Collegium Leoninum zu Paderborn, zum Direktor der Katholischen Akademie Schwerte der Erzdiözese Paderborn: 22.7./1.11.2025
Schulte, Dietmar, Pfarrer in Iserlohn, zum Leiter des Pastoralen Raumes Pastoralverbund Iserlohn: 22.7./1.9.2025
Entpflichtungen
Altewulf, Heinz, aus dem aktiven Dienst als Ständiger Diakon mit Zivilberuf im Pastoralen Raum Pastoralverbund Werl: 26.9./1.12.2025
Trotier, Peter, aus dem aktiven Dienst als Ständiger Diakon mit Zivilberuf im Pastoralverbund Letmathe: 13.3./1.9.2025
Versetzungen in den endgültigen Ruhestand:
DDDr. Drobner, Hubertus (Bistum Mainz), als o.ö. Professor der Kirchengeschichte und Patrologie an der Theologischen Fakultät Paderborn: 9.7./1.10.2025
Verfügungen des Generalvikars |
Ernennungen/Beauftragungen
Baronowsky, Jens, Vikar in Attendorn, zum Vikar in Gütersloh, St. Pankratius und zusätzlich zur seelsorglichen Mitarbeit im Pastoralen Raum Pastoralverbund Gütersloh: 16.7./1.9.2025
Bittern, Christoph, Pastor im Pastoralverbund Hamm-Mitte-Westen, zusätzlich zur seelsorglichen Mitarbeit in Hamm, St. Franziskus von Assisi: 13.11./1.12.2025
P. Brun, Daniel-Maria cb, zur seelsorglichen Mitarbeit im Pastoralen Raum Pastoralverbund Paderborn: 10.10./1.11.2025
Bürger, Reinhard, Pfarrer i. R., zum Subsidiar im Pastoralen Raum Pastoralverbund Dortmunder Westen: 23.9./1.10.2025
Feldmann, Michael, Ständiger Diakon im Pastoralverbund Iserlohn, mit den Aufgaben eines nebenberuflichen Diakons mit Zivilberuf im Pastoralen Raum Pastoralverbund Iserlohn: 19.8./1.9.2025
Hengstebeck, Thomas, Dechant, Pfarrer in Rheda, zusätzlich zum Pfarradministrator in Langenberg, St. Vit, Wiedenbrück, St. Aegidius, Wiedenbrück, St. Pius und Batenhorst: 5.11.2025
Kaesberg, Patrick, Vikar in Netphen, zum Vikar im Pastoralen Raum Dortmund, St. Ewaldi: 31.7./1.11.2025
Kolkmann, Uwe H., Pastor in Hamm, St. Franziskus von Assisi, zusätzlich zur seelsorglichen Mitarbeit in den Pastoralverbünden Hamm-Mitte-Osten und Hamm-Mitte-Westen: 13.11./1.12.2025
Kottekaly Poulose, Shijo, unter Aufrechterhaltung der Ernennung zum Vikar in Letmathe, St. Kilian sowie unter Entpflichtung als Seelsorger in den Pastoralverbünden Iserlohn und Letmathe zusätzlich zur seelsorglichen Mitarbeit im Pastoralen Raum Pastoralverbund Iserlohn: 19.8./1.9.2025
Mönkebüscher, Bernhard, Pfarrer in Hamm, St. Agnes, zusätzlich zum Pfarrverwalter in Hamm, St. Franziskus von Assisi: 30.10.2025
Nordhues, Marcus, Pfarrer, unter Aufrechterhaltung der bisherigen Aufgaben zusätzlich zur seelsorglichen Mitarbeit in Hamm, St. Franziskus von Assisi: 13.11./1.12.2025
Dr. Nyirindekwe Munyambara, Innocent (Goma/Kongo), Professor, zur seelsorglichen Mitarbeit im Pastoralen Raum Pastoralverbund An Egge und Lippe: 19.9./1.10.2025
Plewnia, Janus, Pastor im Pastoralverbund Iserlohn, zum Pastor im Pastoralen Raum Pastoralverbund Iserlohn: 19.8./1.9.2025
Rehwald, Peter Werner, Pastor im Pastoralverbund Iserlohn, zum Pastor im Pastoralen Raum Pastoralverbund Iserlohn: 19.8./1.9.2025
Sanders, Johannes, Pastor im Pastoralen Raum Pastoralverbund Kirchhundem, zusätzlich befristet bis zum 31. August 2027 zum Dekanatsjugendseelsorger für das Dekanat Süd-Sauerland: 24.7./1.9.2025
Schierbaum, Hans-Otto, Pfarrer i. R., zum Subsidiar im Pastoralen Raum Pastoralverbund Witten: 1.4.2025
Slowik, Josef, Pfarrer, unter Aufrechterhaltung der Ernennung zum Krankenhausseelsorger im St. Elisabeth-Hospital Iserlohn sowie unter Entpflichtung als Pastor im Pastoralverbund Iserlohn zusätzlich zum Pastor im Pastoralen Raum Pastoralverbund Iserlohn: 19.8./ 1.9.2025
P. Vu, Chi Thien OFM, unter Beibehaltung der sonstigen Aufgaben zusätzlich zur seelsorglichen Betreuung der vietnamesisch-sprachigen Gläubigen im Erzbistum Paderborn: 22.7./ 1.11.2025
Walter, Dietmar, Pastor im Pastoralen Raum Castrop-Rauxel, Corpus Christi, zum Pastor im Pastoralen Raum Castrop-Rauxel, St. Lambertus: 18.7./1.9.2025
Wäschenbach, Daniel, Pastor, Vikar in Detmold, Heilig Kreuz, zum Pastor im Pastoralen Raum Pastoralverbund Lippe-Detmold: 19.11./1.12.2025
Zegiorghish, Rufael Arbed (Keren/Eritrea), befristet für fünf Jahren zur seelsorglichen Betreuung der Angehörigen der eritreisch-katholischen eigenberechtigten Kirche im Bereich des Erzbistums Paderborn: 1.11.2025
Entpflichtungen
Kreutzmann, Andreas, Pastor, Diözesanbeauftragter für die Ständigen Diakone im Erzbistum Paderborn, als Mitarbeiter in der Leitung des Erzbischöflichen Priesterseminars zu Paderborn: 17.7./1.9.2025
Samuel, Pawel (Wroclaw/Polen), als Vikar in der Katholischen Mission im Bezirk Dortmund: 29.10./1.11.2025
Vogt, Michael, Pfarrer, Pfarradministrator im Pastoralen Raum Dortmund, St. Ewaldi, als Pastor im Pastoralen Raum Pastoralverbund Dortmunder Westen: 18.7./1.10.2025
Beurlaubung/Freistellung
Ebbes, Alfons, von den Aufgaben eines nebenberuflichen Diakons mit Zivilberuf im Pastoralen Raum Pastoralverbund Börde-Egge: 19.9./1.10.2025
Personalveränderungen Laien im pastoralen Dienst
Ernennungen/Beauftragungen
Czernotta, Stephanie, zur Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Pastoralverbund Lünen: 3.9./15.10.2025
Düker, Daniela, zur Pastoralen Mitarbeiterin im Pastoralen Raum Pastoralverbund Corvey: 1.10./15.10.2025
Maas, Michaela, zur Pastoralreferentin in der Krankenhausseelsorge im Klinikum Bielefeld: 5.8./1.11.2025
Müller, Karolina, Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Pastoralverbund Steinheim-Marienmünster-Nieheim, zur Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Pastoralverbund Brakeler Land: 17.9./1.10.2025
Entpflichtungen
Bittger, Marie-Luise, als Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Pastoralverbund Corvey: 19.5./1.10.2025
Grunenberg, Mechthild, als Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Pastoralverbund Bielefeld: 2.11.2023/1.12.2025
Schäfers, Johannes, als Gemeindereferent im Pastoralen Raum Pastoralverbund Paderborn: 16.9./1.11.2025
von Chamier-Gliesen, Cordula Maria, als Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Pastoralverbund Ruhrseen – Hagen Nord: 19.5./1.11.2025
Todesfälle
Prievitzer, Johann (Magdeburg, fr. Paderborn), Diakon i. R., früher Diakon in Halberstadt, St. Andreas und in St. Katharinen und Barbara, geboren 16. Mai 1942 in Unter-Turz (Slowakei), geweiht 9. Juni 1984 in Magdeburg, gestorben 23. August 2025, Grab in Halberstadt
Kotulla, Alois, Pfarrer i. R., früher Pfarrer in Unna-Massen und anschließend Pfarrer in Ende-Syburg, danach Pfarradministrator in Iserlohn, St. Joseph, geboren 9. Juli 1944 in Trachkirch/Kreis Ratibor/O.S., geweiht 15. Juni 1969 in Oppeln, gestorben 21. September 2025, Grab in Hagen (Rembergfriedhof, Priestergruft)
Hamich, Bernhard, Geistlicher Rat Pfarrer i. R., früher Pfarrer in Bad Oeynhausen und Dechant des Dekanates Minden, anschließend Pfarrer in Stukenbrock, St. Johannes Baptist, Leiter des Pastoralverbundes Stukenbrock, später Schloß Holte-Stukenbrock und Dechant des Dekanates Rietberg, danach Krankenhausseelsorger im Ev. St. Johannes-Krankenhaus Bielefeld sowie im Fachkrankenhaus Bethel in Bielefeld, geboren 14. Oktober 1947 in Lutter/Kreis Gandersheim, geweiht 15. Dezember 1973 in Paderborn, gestorben 1. Oktober 2025 in Bielefeld, Grab in Bielefeld (Friedhof Heepen)
Dunker, Ralf, früher Pfarrer in Hamm, Liebfrauen und Leiter des Pastoralverbundes Südliches Hamm, anschließend Pfarrer in Hamm, St. Franziskus von Assisi, zusätzlich stellvertretender Dechant des Dekanates Hellweg, geboren 29. Dezember 1961 in Fröndenberg, geweiht 2. Juni 1990 in Paderborn, gestorben 27. Oktober 2025 in Hamm, Grab in Hamm (Kath. Südenfriedhof, Priestergruft)
P. Pirzkall, Josef SVD, früher Krankenhausseelsorger und Hausgeistlicher in Wickede-Wimbern, geboren 21. Januar 1942 in Lindenau/Sudetenland, geweiht 31. Mai 1969 in Mödling/Österreich, gestorben 29. Oktober 2025 in Siegburg, Grab in Sankt Augustin
Hövelborn, Franz-Josef, Msgr., Pastor i. R., früher Geistlicher Rektor im Kloster Brede sowie Schulseelsorger und Lehrer an den Schulen der Brede und zuletzt Pastor im Pastoralen Raum Brakeler Land, geboren 2. Februar 1949 in Menden, geweiht 11. Juni 1977 in Paderborn, gestorben 3. Dezember 2025, Grab in Brakel-Rheder
Bekanntmachungen des Erzbischöflichen Generalvikariates
Nr. 157Besetzung des Kirchlichen Arbeitsgerichts erster Instanz für das Erzbistum Paderborn
####I. Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende
Nach Anhörung des Diözesan-Vermögensverwaltungsrats, des Diözesan-Caritasverbandes e. V., des Vorstandes der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Erzbistum Paderborn, der Mitarbeiterseite der Regional-KODA Nordrhein-Westfalen, der Dienstgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes e. V. sowie der Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission Deutscher Caritasverband e. V., hat der Herr Erzbischof gemäß § 19 der Kirchlichen Arbeitsgerichtsordnung (KAGO) in Verbindung mit § 3 des Dekrets über die Errichtung des Kirchlichen Arbeitsgerichts erster Instanz für das Erzbistum Paderborn am 28. November 2025
- Herrn Johannes Jasper, Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht Hamm, zum Vorsitzenden des Kirchlichen Arbeitsgerichts erster Instanz für das Erzbistum Paderborn
und
- Frau Dr. Julia Brandt, Richterin am Arbeitsgericht Bocholt, zur stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchlichen Arbeitsgerichts erster Instanz für das Erzbistum Paderborn
ernannt, und zwar jeweils mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2025 für die Dauer von 5 Jahren.
#II. Beisitzende/r Richter/in aus den Kreisen der Mitarbeiter
Auf Vorschlag der Mitarbeiterseite der Regional-KODA Nordrhein-Westfalen hat der Herr Erzbischof gemäß § 20 Abs. 1 KAGO in Verbindung mit § 4 des Dekrets über die Errichtung des Kirchlichen Arbeitsgerichts erster Instanz für das Erzbistum Paderborn am 28. November 2025
- Frau Silvia Kämper-Baldeau, Caritasverband Meschede e.V.,Frau Christine Prinz, DiAG – MAV im Erzbistum Paderborn,Herrn Rafael Scholz, Caritas Werkstätten im Erzbistum Paderborn gGmbH,
zu beisitzenden Richterinnen und zum beisitzenden Richter aus den Kreisen der Mitarbeiter am Kirchlichen Arbeitsgericht erster Instanz für das Erzbistum Paderborn ernannt, und zwar jeweils mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2025 für die Dauer von 5 Jahren.
Auf Vorschlag des Vorstandes der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Erzbistum Paderborn hat der Herr Erzbischof gemäß § 20 Abs. 1 KAGO in Verbindung mit § 4 des Dekrets über die Errichtung des Kirchlichen Arbeitsgerichts erster Instanz für das Erzbistum Paderborn am 28. November 2025
- Frau Angela Kühle, Erzbischöfliches Generalvikariat,Frau Tanja Kraus, Caritasverband Siegen-Wittgenstein e. V.,Frau Claudia Kruse, Caritasverband im Dekanat Büren e. V.,
zu beisitzenden Richterinnen aus den Kreisen der Mitarbeiter am Kirchlichen Arbeitsgericht erster Instanz für das Erzbistum Paderborn ernannt, und zwar jeweils mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2025 für die Dauer von 5 Jahren.
#III. Beisitzende/r Richter/in aus den Kreisen der Dienstgeber
Auf Vorschlag des Diözesan-Vermögensverwaltungsrats hat der Herr Erzbischof gemäß § 20 Abs. 1 KAGO in Verbindung mit § 4 des Dekrets über die Errichtung des Kirchlichen Arbeitsgerichts erster Instanz für das Erzbistum Paderborn am 28. November 2025
- Herrn Dr. Ulrich Dickmann, Katholische Akademie Schwerte,Herrn Stefan Einecke, Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn,Herrn Heinz-Georg Eirund, Caritasverband Brilon e. V.,Frau Julia Kroker, Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn,Herrn Christian Prahl, Caritasverband für den Kreis Soest e. V.,Herrn Patrick Wilk, Caritasverband Paderborn e. V.,
zur beisitzenden Richterin und zu beisitzenden Richtern aus den Kreisen der Dienstgeber am Kirchlichen Arbeitsgericht erster Instanz für das Erzbistum Paderborn ernannt, und zwar jeweils mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2025 für die Dauer von 5 Jahren.
#IV. Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle des Kirchlichen Arbeitsgerichts erster Instanz für das Erzbistum Paderborn ist wie folgt zu erreichen:
Kirchliches Arbeitsgericht erster Instanz
für das Erzbistum Paderborn
Geschäftsstelle
Domplatz 26
33098 Paderborn
für das Erzbistum Paderborn
Geschäftsstelle
Domplatz 26
33098 Paderborn
Geschäftsstelle:
Frau Birgit Röhrich
Tel.: 05251 125 1464
Fax: 05251 125 1560
E-Mail: kirchliches-arbeitsgericht@erzbistum-paderborn.de
Sprechzeiten der Geschäftsstelle des Kirchlichen Arbeitsgerichts erster Instanz für das Erzbistum Paderborn:
Montag bis Freitag: 08:30 Uhr bis 12.00 Uhr.
Tel.: 05251 125 1464
Fax: 05251 125 1560
E-Mail: kirchliches-arbeitsgericht@erzbistum-paderborn.de
Sprechzeiten der Geschäftsstelle des Kirchlichen Arbeitsgerichts erster Instanz für das Erzbistum Paderborn:
Montag bis Freitag: 08:30 Uhr bis 12.00 Uhr.
Nr. 158Besetzung der Ständigen Einigungsstelle für den Bereich
des Erzbistums Paderborn
####des Erzbistums Paderborn
I. Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender
Auf Vorschlag der Listen-Beisitzer der ständigen Einigungsstelle für den Bereich des Erzbistums Paderborn hat der Herr Erzbischof gemäß § 44 Abs. 1 MAVO am 28. November 2025
- Herrn Rechtsanwalt Christoph Schulte-Nölke zum Vorsitzenden der ständigen Einigungsstelle für den Bereich des Erzbistums Paderborn
und
- Herrn Rechtsanwalt Karl Auffenberg zum stellvertretenden Vorsitzenden der ständigen Einigungsstelle für den Bereich des Erzbistums Paderborn
ernannt und zwar jeweils ab dem 1. Dezember 2025 für die Dauer von 5 Jahren.
#II. Listen-Beisitzer aus den Kreisen der Mitarbeiter
Der Vorstand der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Erzbistum Paderborn hat am 14. August 2025 gemäß § 44 Abs. 2 MAVO
- Herrn Sascha Büssemeier, Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn,
und
- Herrn Jörg Dickgreber, Christliches Klinikum Unna,
zu Listen-Beisitzern aus den Kreisen der Mitarbeiter bei der ständigen Einigungsstelle für den Bereich des Erzbistums Paderborn bestellt. Ihre Amtszeit beginnt am 1. Dezember 2025 und endet gemäß § 43 Abs. 5 MAVO nach Ablauf von 5 Jahren.
#III. Listen-Beisitzer aus den Kreisen der Dienstgeber
Der Herr Generalvikar hat am 29. August 2025 gemäß § 44 Abs. 2 MAVO
- Herrn Detlef Müller, Gemeindeverband Kath. Kirchengemeinden Ostwestfalen Lippe,
und
- Herrn Jörn Pacholke, Caritasverband Dortmund e. V.,
zu Listen-Beisitzern aus den Kreisen der Dienstgeber bei der ständigen Einigungsstelle für den Bereich des Erzbistums Paderborn bestellt. Ihre Amtszeit beginnt am 1. Dezember 2025 und endet gemäß § 43 Abs. 5 MAVO nach Ablauf von 5 Jahren.
#IV. Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle der ständigen Einigungsstelle für den Bereich des Erzbistums Paderborn ist wie folgt zu erreichen:
Einigungsstelle
für das Erzbistum Paderborn
Geschäftsstelle
Domplatz 26
33098 Paderborn
für das Erzbistum Paderborn
Geschäftsstelle
Domplatz 26
33098 Paderborn
Geschäftsstelle:
Frau Birgit Röhrich
Tel.: 05251 125 1464
Fax: 05251 125 1560
E-Mail: einigungsstelle@erzbistum-paderborn.de
Sprechzeiten der Geschäftsstelle der Einigungsstelle für das Erzbistum Paderborn:
Montag bis Freitag: 08:30 Uhr bis 12.00 Uhr.
Tel.: 05251 125 1464
Fax: 05251 125 1560
E-Mail: einigungsstelle@erzbistum-paderborn.de
Sprechzeiten der Geschäftsstelle der Einigungsstelle für das Erzbistum Paderborn:
Montag bis Freitag: 08:30 Uhr bis 12.00 Uhr.
Nr. 159 „Damit sie das Leben haben“ – Aufruf zur Kollekte für Afrika (Afrikatag 2026)
Am 4. Januar 2026 findet in unserer Diözese die Kollekte für Afrika statt. Diese weltweite Kollekte ist traditionell mit dem Fest der Erscheinung des Herrn verbunden. Bereits im 19. Jahrhundert setzte die Kirche mit der Wahl dieses Termins ein Zeichen gegen Sklaverei und Menschenhandel.
In diesem Jahr lenkt die Aktion den Blick auf den Südsudan und die Arbeit der Sacred Heart Schwestern. Millionen Menschen sind im Südsudan auf der Flucht vor Krieg und Gewalt – auch die Schwestern selbst mussten ihre Heimat im Sudan verlassen. Doch an Rückzug denken sie nicht. Mit großem Engagement führen sie ihre Arbeit fort und stehen den Geflüchteten zur Seite. Inmitten von Unsicherheit und Leid schenken sie den Menschen Halt, Zuversicht und das Vertrauen, dass ein Leben in Würde möglich bleibt.
missio unterstützt mit den Einnahmen der Kollekte die Ausbildung von Novizinnen einheimischer Gemeinschaften wie der Sacred Heart Schwestern – für eine Kirche, die an der Seite der Menschen steht.
Wir danken Ihnen für Ihren Aufruf zur Kollekte am Afrikatag.
Informationen und Kontakt
Alle Pfarrämter erhalten Anfang Dezember von missio Materialien, die sie bei der Umsetzung der Afrikakollekte unterstützen: Aktionsplakat, Spendentüten zum Auslegen oder als Beilage für den Pfarrbrief. Gebetskarten können kostenfrei in der benötigten Anzahl bei missio bestellt werden.
Gerne können Sie alle Materialien zum Afrikatag direkt bei missio bestellen: Tel.: 0241-7507-350,
bestellungen@missio-hilft.de oder im Onlineshop unter shop.missio-hilft.de
bestellungen@missio-hilft.de oder im Onlineshop unter shop.missio-hilft.de
Weitere Informationen und alle Materialien finden Sie unter: www.missio hilft.de/afrikatag
Nr. 160Wahlen zur Regional-KODA NW 2026
Gemäß § 4 Abs. 4 der Regional-KODA-Wahlordnung fordert der Vorsitzende des Wahlvorstandes für die Wahl der Mitarbeitervertreter der Regional-KODA Nordrhein-Westfalen im Jahr 2026, Matthias Stumpe, die Mitarbeitervertretungen der in § 1 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 2 Abs. 1 S. 2 KODA-Ordnung Nordrhein-Westfalen genannten Rechtsträger – soweit diese hierzu nicht bereits angeschrieben worden sind – auf diesem Weg auf, die Wahlbeauftragten gem. § 4 Abs. 3 zu bestellen und dem Wahlvorstand bis zum 16. Januar 2026 in Textform mitzuteilen. KODA-Wahlvorstand@erzbistum-paderborn.de
Gemäß § 6 Abs 1 der Regional-KODA-Wahlordnung fordert der Vorsitzende des Wahlvorstandes für die Wahl der Mitarbeitervertreter der Regional-KODA Nordrhein-Westfalen im Jahr 2026, Matthias Stumpe, die nach § 5 Abs. 4 der KODA-Ordnung wahlvorschlagsberechtigten Mitarbeitenden auf, bis zum 8. April 2026 Wahlvorschläge bei dem Wahlvorstand einzureichen. Formulare werden über die Dienstgeber an die Mitarbeitenden versendet. Ebenso sind die Formulare bei den Dienstgebern und beim KODA-Wahlvorstand anzufordern. KODA-Wahlvorstand@erzbistum-paderborn.de
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